Solidarische Landwirtschaft Neckar-Enz

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Wer wir sind und was wir wollen

Wir sind eine Gruppe von Menschen aus Besigheim und Umgebung, die sich gefunden hat, um neue Wege zu gehen: Wir wollen wissen, woher unsere Lebensmittel kommen, was wir essen und wofür wir unser Geld ausgeben. Lebensmittel als Spekulations- und Anlageobjekt sowie die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft und damit der Nahrungserzeugung lehnen wir ab. Wir wollen nicht dazu beitragen, dass Böden, Tiere und die in der Landwirtschaft tätigen Menschen ausgebeutet werden.

 

Unser Kooperationspartner

tomaten-gurken-knoblauch-zwiebeln-teller-photomakers-680pxIm Frühjahr 2015 sind wir eine solidarische Kooperation mit der Demeter-Gärtnerei Willmann in Vaihingen-Kleinglattbach eingegangen. Dort werden seit 1952 auf ca. acht Hektar Gemüse, Salate und Kräuter biologisch-dynamisch angebaut. Es wird konsequent auf Pflanzenschutzmittel und Herbizide verzichtet. Die dort lebenden Gärtnerinnen und Gärtner wünschen sich einen persönlichen Kontakt und eine größere Verbindlichkeit zwischen Konsument und Produzent.

 

Wie funktioniert‘s?

img_0694_680pxAls Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft geben wir unserem Kooperationspartner durch unsere monatlichen Beiträge Planungssicherheit für jeweils ein Jahr. Das bedeutet, dass wir auch eventuelle Ernteeinbußen, die durch Regen, Trockenheit oder sonstige Einflüsse verursacht werden, solidarisch mittragen.

Entsprechend der Saison werden wir wöchentlich mit frischem, regionalem und qualitativ hochwertigem Demeter-Gemüse und Kräutern beliefert. Die Anlieferung erfolgt in unser Depot in der Besigheimer Altstadt, wo unsere Mitglieder ihre Anteile abholen.

Es besteht die Möglichkeit, das Gärtnerteam tatkräftig zu unterstützen und sich vor Ort ein Bild vom Arbeitsablauf auf einem Demeter-Hof zu machen. Bei unseren dreimal jährlich stattfinden Treffen (in der Regel in Besigheim) besprechen wir unter anderem die Auswahl der anzubauenden Gemüsesorten und erhalten aktuelle Informationen von unserem Kooperationspartner.

Gemeinsame Feste auf dem Hof in Kleinglattbach sind ebenfalls Bestandteil des Solidargedankens.

Ich werde Mitglied in der Solidarischen Landwirtschaft Neckar-Enz.

Ich verpflichte mich, meinen Anteil in einem Orientierungsrahmen zwischen 72 € und 102 € (incl. 2 € Verwaltungsbeitrag, Stand März 2017) eigenverantwortlich und solidarisch festzulegen und jeweils zum ersten des Monats auf das Konto der Solawi Neckar-Enz zu überweisen. Dieses wird nach Eingang der Anmeldung mitgeteilt.

Die Mitgliedschaft läuft unbefristet weiter, wenn diese nicht drei Monate vor Ablauf des Solawi-Jahres (jeweils 1. April bis 31. März des Folgejahres) gekündigt wird.

Das „Netzwerk Solidarische Landwirtschaft“ geht zurück auf die Tagung „Freiheit durch Freihöfe“, die im Oktober 2010 in Kassel stattfand. Dort kamen neben den Neu-InteressentInnen auch erstmals VertreterInnen der ältesten deutschen Gemeinschaftshöfe zusammen und tauschten ihre Erfahrungen aus.

Die Ziele des Netzwerks:

  • die Solidarische Landwirtschaft und einen entsprechenden
    Paradigmenwechsel voranbringen
  • die Gründung neuer Hofgruppen anregen und fördern
  • Dienstleistungen /Beratung für die existierenden Höfe bereitstellen und neue Gemeinschaftshöfe begleiten

Inzwischen gibt es zahlreiche solcher Höfe in Deutschland – Tendenz steigend. Kontaktadressen von Höfen finden Sie
auf der folgenden Webseite.
www.solidarische-landwirtschaft.org

SoLaWi Neckar-Enz Flyer als PDF

Kontaktaufnahme via kontakt-solawi ät zwbes.de
oder info@solawi-neckarenz.de .