Netzwerk Blühende Landschaft

Regionalgruppe Besigheim

Freuen auch Sie sich, wenn Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Co. über blühende Wiesen und Gärten, in der Stadt oder am Ackerrand herumsurren und -flattern? Alle diese Insekten sind für das Leben auf dieser Erde unersetzlich. Als Blütenbestäuber sorgen sie für die Vielfalt von Pflanzen und Tieren und auch – direkt oder indirekt – für einen Großteil unserer Lebensmittel. Doch wo finden diese Insekten heute selbst noch Nahrung? Auf Feldern und Wiesen, öffentlichen Flächen und in Gärten blüht es immer weniger!

Die Mitglieder des Netzwerkes Blühende Landschaft mit Sitz in Rosenfeld am Rand der Schwäbischen Alb wollen das ändern und unsere Kulturlandschaft mit der Hilfe vieler beteiligter Verbände, Gruppen und einzelner Engagierter wieder zum Blühen bringen – auch für uns Menschen!

Im Zusammenhang mit der Zukunftswerkstatt Besigheim hat sich im April 2017 eine neue Regionalgruppe dieses Netzwerkes gebildet, um vor Ort und in der Region neue Projekte und Blüh-Patenschaften, aber auch bereits bestehende Initiativen zu bündeln, anzuregen und zu unterstützen. Als Auftakt wurde Anfang April ein erstes Blühstaudenbeet an der Kreuzung Löchgauer/Freudentaler Straße (Besigheim) als Patenschaftsfläche neu angelegt, mit logistischer Unterstützung der Stadt Besigheim. Eine bunte Tafel „Hier blüht es für Bienen, Hummeln & Co.“ weist auf den Sinn und die Bedeutung derartiger Projekte hin. Die schon im ersten Sommer bunte Pracht erfreut inzwischen nicht nur allerhand fliegendes Getier, sondern auch viele Menschen, die dort vorbeigehen oder die danebenstehende Bank für eine Verschnaufpause oder als Treffpunkt nutzen.

Ein weiteres Projekt ist außerhalb des Stadtgebietes im Entstehen: Ein Besigheimer Bürger kam auf das hiesige Bündnis Mensch und Umwelt (BMU) zu mit dem Vorschlag, auf einem Teilstück eines brachliegenden Ackers eine Bienenweide anzulegen. Der Bezirksverein für Bienenzucht Besigheim e.V. und der BUND Bezirksverband Stromberg-Neckartal werden daher ab Herbst 2017 damit beginnen, diese Fläche in eine mehrjährige Blumenwiese mit Entwicklung zur Salbei-Glatthaferwiese umzuwandeln. Hierzu wird – auch in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde – sogenanntes autochthones, d.h. regional gewonnenes, Saatgut verwendet.

Unser Ziel ist es, auf diese Weise immer mehr Menschen zu motivieren, sich gemeinsam für den Erhalt und die Vielfalt dieser für uns alle so wichtigen Lebewesen zu engagieren – und damit auch für eine lebens- und liebenswerte Stadt, Gemeinde und Landschaft!

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben:

Kontakt: Sabine Kumkar, Tel. 07143 / 96 94 29, oder: sabine(at)kumkar.de

weitere Information zum Netzwerk: http://www.bluehende-landschaft.de